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Utopie Europa Preis 2021 : ERASMUS Lectures

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Mainzer Studierendenteam hat einen hervorragenden zweiten Platz belegt, félicitations!

Ausgehend vom Studierendenprojekt Digitale EUtopie / UEtopie numérique hat das Projektteam um Sebastian Hüllstrung, Nicola von Jagow und Chantal Weyna (alle Lehramtsstudierende in den Mainz-Dijon-Studiengängen) einen Vorschlag erarbeitet, der beim Utopie Europa Preis 2021 am 22. März online vorgestellt wird und gegen andere Studierendenbeiträge antritt. In einem mehrstufigen Verfahren - bei dem auch ein Publikumsvotum einfließt - wird ein Gewinnervorschlag ermittelt und dieser dann in der EU Kommission präsentiert.

Nehmen Sie an der Veranstaltung Teil und unterstützen Sie die studentischen Vorschläge (aus Mainz oder anderen deutschen Städten) zur digitalen Weiterentwicklung Europas!

Hier die Kurzfassung des Mainzer Vorschlags:

Du bist Studierende*r, hast keine Zeit oder nicht das Geld für einen Auslandsaufenthalt oder traust dir diesen nicht zu? Die digitale Lehre im Zeitalter von Corona wird verständlicherweise oft als Nachteil empfunden, kann aber auch eine Chance sein. Wir haben uns daher gefragt, wie man die nun vorangetriebene Digitalisierung an Hochschulen langfristig nutzen und weiterentwickeln kann.

Unser Lösungsvorschlag ist die Vorlesungsplattform ERASMUS Lectures. Ziel von ERASMUS Lectures ist es, europaweit Vorlesungen oder andere universitäre Veranstaltungen aufzunehmen bzw. hochzuladen und diese Studierenden, Schüler*innen und allen weiteren Interessierten (z.B. Seniorenstudium) zur Verfügung zu stellen; in einem weiteren Schritt wären auch Livestreams denkbar. Ganz im europäischen Sinne würde eine solche Plattform die sprachliche, kulturelle und fachwissenschaftliche Vielfalt des Kontinents aufzeigen, Sprachkenntnisse und interkulturelle Einblicke fördern und damit das Verständnis für die europäischen Nachbarn vorantreiben. Außerdem würde sie gerade auch Studierenden mit schwierigen Ausgangsbedingungen den Zugang zu internationalen Bildungsangeboten ermöglichen und somit aktiv etwas gegen die Bildungs- und Chancenungleichheit in Europa tun.

Ein Wirtschaftsgesetz für Europa: Perspektiven aus Recht, Wirtschaft und Politik

 

Der europäische Binnenmarkt ist heute von großer Komplexität geprägt, die aus der wirtschaftsrechtlichen Heterogenität der Mitgliedsstaaten resultiert. Einzelne Themengebiete wie das Wettbewerbs- und Kartellrecht, das Recht des geistigen Eigentums und das Recht der Finanzmärkte, wurden bereits in Teilen vereinheitlicht, doch dem Recht, das den Alltag der mittelständischen Unternehmen regelt, ist insgesamt bisher wenig Beachtung geschenkt worden.

Spätestens seit dem Brexit ist die Schaffung eines einheitlichen europäischen Wirtschaftsrechts jedoch von besonderer Bedeutung und als solche 2017 im Weißbuch der EU-Kommission verankert worden. Parallel wird über die im Rahmen der Aachener Verträge 2019 geschaffene Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung über die Harmonisierung des deutschen und französischen Wirtschafts- und Insolvenzrechts beraten. Schließlich ist eine gemeinsame wirtschaftspolitische Antwort angesichts der europaweiten ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie von besonderer Aktualität und Brisanz.

Die Gesprächsrunde beleuchtet die Hintergründe dieses Projekts und diskutiert über die  Chancen und Herausforderungen auf juristischer sowie wirtschafts- und europapolitischer Ebene.

Podcast – Teilnehmer:

MdB Ursula Groden-Kranich

Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung

Prof. Dr. Matthias Lehmann

Universität Wien, Stellvertretender Vorsitzender der Association Henri Capitant Deutschland e.V.

Prof. Dr. Urs Gruber

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Association Henri Capitant Deutschland e.V.

Günter Jertz

Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Rheinhessen

Christoph Roth (Moderation)

Leiter der Saarländischen Vertretung bei der EU

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Online-Reihe "Deutsch-Französische Perspektiven im Dialog" des Netzwerks der Universitären Frankreich- und Frankophoniezentren in Deutschland